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Hier findet ihr einige Informationen, rund um die Katzen!

Ich werde versuchen, so oft wie möglich ein neues Thema zu finden und so genau wie möglich, nieder zu schreiben. Wenn Euch zu dem jeweiligen Thema noch was einfällt oder was von mir falsch geschildert wurde, scheut Euch nicht und schreibt mir eine
E-Mail! Oder vielleicht möchtet ihr mir Eure Erfahrung zu den jeweiligen Thema schicken? Dann hätte man mehrer Meinung!

Ich würde mich sehr freuen.

Lieben Gruß Sabine

Die vorherigen Themen stehen immer darunter, damit man sich nicht ganz dubbelig scrollt, braucht ihr hier nur auf das jeweilige Thema klicken!

 

                                 

Was Katzen gar nicht gerne mögen!
Ich habe einiges zusammen gefasst, entweder aus dem Internet oder aus eigener Erfahrung!

Ein schmutziges Katzenklo,
aber selbst ein sauberes, was mit scharfen Reinigern sauber gemacht wurde, kann ein Grund sein, warum Katzen auf einmal ihr Klo meiden. Sie suchen sich dann gerne mal ein anderes Eckchen oder erledigen ihr Geschäft vor dem Klo!

Grundsätzlich alle scharfen, stechende und unangenehme Gerüche,
wie z.B. Essig, Reiniger, Zwiebeln, einige Kräuter, Klorix und ähnliches.

Anstarren! Wusstet ihr, dass es Katzen gar nicht leiden können, wenn man sie anstarrt, direkt in die Augen? Ich nicht, musste dafür erst ins Internet! Dafür ist man wieder ein weniger schlauer! J

Einzelgänger
Auch wenn man unseren Samtpfoten immer nach sagt sie seien Einzelgänger, trifft es nur auf wenige Katzen zu. Denn auch ein Einzel gehaltener Freigänger sucht seinesgleichen. Katzen mögen nämlich eigentlich gar keine Einsamkeit und Langeweile mögen sie auch nicht!

Zwang u.ä.
Katzen mögen absolut keine Zwänge oder zu etwas gezwungen werden. Gewalt gegen sich, fest halten oder eingeengt werden, sind ihnen zuwider! Ihr kennt das Sprichwort: “Der Hund hat sein Herrchen, die Katze ihr Personal“?! Passt, oder???

Auch Katzen haben ihren Stolz.
Unsere Samtpfoten, sind wie alle „Raubkatzen“ stolze Tiere. Sie sind pure Eleganz und Geschmeidigkeit in allen Bewegungen. Sie mögen es gar nicht, wenn man sie von oben herab behandelt und noch viel weniger mögen sie Befehle entgegen nehmen. Wenn sie was „auf Befehl“ machen, nur weil SIE es wollen!!! Nicht weil der Mensch es sagt!

Wasser und Waschen.
Welche Katze musste noch nicht die „Hosen“ gewaschen bekommen?  Und genau das hassen sie, wie der Vampir den Knoblauch! Gewaschen oder gebadete werden, ist für unsere Samtpfoten ganz grässlich. Sie mögen es auch gar nicht , wenn sie nass gespritzt werden.
O.k., es gibt Ausnahmen, unsere Filou geht auch in einer ¼ vollen Wanne Spazieren! J

Falsche Ernährung.
Katzen sind Raubtiere, kleine Raubtiere, aber sie sind Raubtiere! Sie jagen ihre Beute, denn sie wollen Fleisch! Unsere Samtpfoten sind also alles andere als Vegetarier. Sie wollen Abwechslung, aber bestimmt nicht nur Gemüse!

Krach und Lärm.
Unsere Samtpfoten können um das viel fache besser hören als der Mensch. Geschrei, saugen, bohren, laute Musik, lauter Fernseher, etc., tun ihnen in den Ohren weh oder sind ihnen unangenehm. Es macht ihnen zum Teil auch Angst!

Auch Katzen sind eigen.
Denn auch sie mögen ihr Futter ganz gewiss nicht neben dem Katzenklo. Auch wollen sie nicht neben ihrem Klo schlafen. Wie würden ja auch nicht auf Klo essen oder schlafen wollen.

Warum für Katzen spielen so wichtig ist!

Es gibt doch nichts schöneres als seiner Katze oder seinen Katzen beim spielen zu zusehen. Mit welcher Hingabe und Konzentration sie sich ihrem Spielzeug hingeben. Die Katzen gehen dabei ihrer ganze Palette Fähigkeiten durch! Von anschleichen, fangen, blitz schnell reagieren, das Spielzeug (Maus o.ä.) in die Luft schmeißen, taxieren, lauern, etc., also alles was sie für die Jagd brauchen. Und mal ehrlich, welche Katze sieht dabei nicht glücklich aus? Unsere Kuschelmonster sind alle begeistert! Spielen gehört zu der Natur der Katzen und ist genau so wichtig wie Futter und Schlafen.

Die Freigänger können ihren Jagd- und Spieltrieb selber draußen befriedigen. Die Wohnungskatze ist auf ihre "Dosis" angewiesen, wir müssen für Ersatz sorgen, so das unsere Samtpfoten auf die Pirsch gehen und "Beutefang" machen können. Auch die Wohnungskatze braucht das Lob,  dass sie die Beute gefangen und ihren Menschen gebracht hat. Das ist ganz wichtig! Während des Spielens bauen die Katzen aufgestaute Erregungen ab und Stress baut sich gar nicht erst auf. Gleichzeitig trainieren sie ihren Körper und ihre Geschicklichkeit. Dieses wiederum fördert die Gesundheit, gibt unseren Katzen Selbstvertrauen und sorgt für eine seelische Ausgeglichenheit und steigert die Lebenslust unserer Samtpfoten.

Für unseren Katzen ganz wichtig, denn wenn sie nicht die Gelegenheit haben, sich mehrere Stunden auszutoben und abzureagieren, sind sie unterfordert. Vor allen sind Wohnungskatzen, die Einzeln gehalten werden und wo die Dosis oft unterwegs sind, davon betroffen!

Den Samtpfoten wird es dann langweilig und sie können vereinsamen. Je intelligenter eine Katze ist, um so mehr leidet sie unter das nichts tun. Sie fangen dann an sich an die Möbel zu vergreifen, schmeißen Sachen runter oder um. Katzen verbeißen Sachen, wo sie normal nie bei gehen würden, sie nagen an Blumen und Pflanzen. Sie fangen an sich körperlich zu verändern. Fressen sich dick und stumpfen immer mehr ab. Wenn es ganz schlimm kommt, werden sie sogar depressiv . Solche Katzen können schwere Verhaltensstörungen an den Tag legen.
Eine Wohnungskatze braucht 3 bis 4 mal soviel spielen wie ein Freigänger!

Alternativ um langweile vorzubeugen kann man sich auch gleich zwei Katzen anschaffen, die sich dann miteinander beschäftigten können. Auch ein Katzen freundlicher Hund ist eine Alternative.

Kastration von Katzen - Je früher, desto besser?! (lang!)

Zur Klärung, da die Begriffe „Kastration“ und „Sterilisation“ oft missverständlich gebraucht werden: Die Kastration ist die operative Entfernung der Keimdrüsen. Beim Kater werden also die Hoden entfernt, bei der Katze die Eierstöcke und oft auch ein Teil der Gebärmutter (wenn medizinisch notwendig, auch die gesamte Gebärmutter) aus dem Bauchraum herausoperiert.

Damit sind die Tiere nicht nur unfruchtbar (das allein würde schon mit einer Sterilisation, also der Durchtrennung der Samenstränge beziehungsweise Eileiter erreicht), sondern kastrierte Tiere haben auch keinen Fortpflanzungstrieb mehr. Das ansonsten durch die Geschlechtshormone gesteuerte typische Verhalten fällt weg: keine Paarung, kein Katerbiss in den Nacken der Katze, keine Prügeleien der Kater um Katzen.

Das Gerücht, eine Katze könne erst kastriert werden, nachdem sie einmal geworfen habe, hält sich leider hartnäckig. Diese Behauptung entbehrt jedoch jeglicher Grundlage. Um konsequent Nachwuchs zu verhindern, sollten die Tiere bereits vor Beginn der Geschlechtsreife kastriert werden.

Katzen sind sehr fruchtbar. Rein rechnerisch können aus einem einzigen Katzenpaar und seinen Nachkommen in zehn Jahren 80 Millionen Katzen werden! Aber wohin mit dem Nachwuchs? Auf diese Frage gibt es keine zufrieden stellende Antwort.

Katzen werden früher geschlechtsreif, als man denkt. Weibliche Katzen werden normalerweise mit etwa fünf oder sechs Monaten geschlechtsreif. Aber, so erklärt die Tierärztin Dr. Ulrike Morys, es kann auch schon mit drei oder vier Monaten so weit sein: „Bei Winter- oder Spätherbstgeborenen Katzen haben wir das Phänomen, dass die schon mit drei oder vier Monaten geschlechtsreif sein können. Das hängt mit der zunehmenden Tageslichtlänge zusammen. Die hat einen extremen Einfluss auf den Sexualzyklus, das kennen wir ja auch: Im Frühling gehen die Hormone immer so ein bisschen durch, und das ist bei Katzen auch so.“

Generell gilt: Kater werden etwas später geschlechtsreif als die weiblichen Katzen. Viele Menschen, die sich vielleicht nicht so gut auskennen, rechnen allerdings überhaupt nicht damit, dass „die Kleinen“ schon sehr bald selbst Eltern werden können. Hartnäckig hält sich die falsche Vorstellung, Katzen könnten erst später Nachwuchs bekommen, so zum Beispiel, wenn sie ausgewachsen seien (das heißt mit 12 bis 14 Monaten) oder mit einem Dreivierteljahr.

Aber das alles trifft eben nicht zu, und die Idee, bis zur ersten Rolligkeit „abzuwarten“, ist keine gute Idee. Denn oft werden die ersten Anzeichen der Rolligkeit nicht erkannt, und das endet bei vielen Freigängerkatzen damit, dass sie unversehens trächtig nach Hause kommen.

Mit drei, vier Monaten (Kater etwas später) wären die Tiere zwar schon fähig, Nachwuchs zu zeugen, aber sie sind noch längst nicht ausgewachsen. Deshalb sind auch die Geschlechtsorgane noch recht klein. Und dieser Umstand macht die Frühkastration im Vergleich zu der beim erwachsenen Tier vielleicht etwas filigraner, schwieriger. Auch besteht offenbar teilweise Unsicherheit, was die Dosierung des Narkosemittels angeht.

Für Tierärzte mit Operationserfahrung ist das aber kein Problem. Im Gegenteil, meint die Tierärztin Dr. Ulrike Morys. Sie findet die Operation weit unkomplizierter als die eines ausgewachsenen Tieres: „Die Frühkastration bietet folgende Vorteile: Wir brauchen geringe Narkosemengen, die Tiere vertragen es sehr gut. Wir haben einen sehr kleinen Schnitt. Wir haben es noch nicht mit viel Fettgewebe zu tun, denn die Tiere sind noch nicht verfettet. Dadurch ist die Blutungsmenge sehr viel geringer. Es treten nur sehr selten Komplikationen auf, und die Tiere sind sehr schnell nach dem Eingriff wieder wach, dass sie im Geschwister- oder Familienverband wieder freigelassen werden können.“

Eines ist sicher: Früh kastrierte Katzen und Kater werden etwas größer, aber der Unterschied ist kaum sichtbar, es sind nur wenige Millimeter. Der Grund liegt im Fehlen der normalerweise wirkenden Geschlechtshormone, so erklärt Prof. Dr. Ingo Nolte: „Katzen, die frühzeitig kastriert werden - sprich: vor der ersten Rolligkeit - werden größer. Das heißt, mit der Geschlechtsreife wird das Wachstum durch Hormone beeinflusst, indem es dann eben beendet wird. Wenn die Rolligkeit nicht eintritt, dann schreitet das Wachstum auch länger fort.“

Bislang keine Bestätigung sieht Prof. Dr. Ingo Nolte aber auch für die Befürchtung, die Harnröhre beim Kater würde nicht richtig auswachsen und dann später eventuell „verstopfen“. Eine Gefahr für den Katerpenis besteht allerdings theoretisch: Zwischen dem vierten und fünften Monat löst sich die Vorhaut ab, und wenn die Kastration genau während dieser Ablösung stattfindet, können sich kleine „Taschen“ bilden, in denen sich später dann Schmutz ansammelt. Das kann zu Entzündungen führen, tritt aber selten auf und lässt sich leicht vermeiden: Der Tierarzt muss eben den richtigen Zeitpunkt wählen.

Wenn es nicht darum geht, eine überraschend frühe Trächtigkeit zu verhindern, wenn man also zum Beispiel mit zwei Katzendamen in einer Wohnung lebt und die beiden nicht nach draußen kommen - kann man sich mit der Entscheidung für eine Kastration mehr Zeit lassen. Dennoch ist die Kastration auch von Wohnungskatern grundsätzlich sinnvoll, denn der einsetzende Geschlechtstrieb ist der Hauptgrund dafür, das die männlichen Tiere ihr Revier systematisch mit Urin markieren.
Daher rät die Biologin Dr. Willa Bohnet: „Kater würde ich auf jeden Fall kastrieren, weil man dann nämlich die Geruchsbelästigung nicht hat. Bei einer Katze kann man das von dem Individuum abhängig machen.“

Die Kastration wird notwendig, wenn eine frustrierte Wohnungskatze immer wieder rollig wird. Diese Dauerrolligkeit ist eine hormonelle „Vergiftung“. Die Katze ist unübersehbar leidend und unüberhörbar klagend. Das muss nicht passieren, aber es kann durchaus so sein. Die Katze dann nicht kastrieren zu lassen, wäre Tierquälerei.

Fast jeder empfindet ein etwas befremdliches Gefühl bei der Vorstellung, dass so junge, noch längst nicht ausgewachsene Tiere kastriert werden sollen. Schließlich nimmt der Mensch einem Tier damit eine ganz wichtige Antriebskraft. Besonders der so frühe Eingriff, aber auch die Kastration generell werden oft als „unnatürlich“ dargestellt.

Das sind sie zweifelsfrei auch, aber vielleicht doch weitaus „tiergerechter“ und verantwortlicher, als es im ersten Moment scheinen mag – wenn man sich einmal überlegt, welchen Lebensraum wir Menschen den Tieren zugewiesen haben. Wir haben nun einmal ehemals wild lebende Tiere über viele Generationen zu „Haustieren“ gemacht, also bewusst zu möglichst angenehmen, unkomplizierten Gesellschaftern des Menschen.

Inwieweit die Haltungsbedingungen, die wir bieten, den nach wie vor genetisch festgelegten Bedürfnissen der Haustiere entsprechen, wird aber viel zu wenig hinterfragt. Oft ist es fehlendes Wissen, oft eine (als selbstverständlich angenommene) Geringschätzung der Tiere und ihrer Bedürfnisse. Wie stark die Sexualität der Motor des Tier- und auch des Haustierlebens ist, wird unterschätzt.

Aber: Wenn sie nicht ausgelebt werden kann (mangels Partnern und weil Nachwuchs unerwünscht ist), ist das nicht etwa „natürlich“, sondern Tierquälerei, und daher argumentieren viele Tierschützer auch ganz konsequent wie die Tierärztin Dr. med. vet Ulrike Morys für die Frühkastration: „Warum soll ich einem Tier Sexualität quasi zumuten, wenn ich von vornherein weiß, dass es die Sexualität nie ausleben darf? Dann kann ich es ihr auch vorher nehmen, weil die Katze gar nicht wissen wird, was sie vermisst.“

Die Frage ob eine Kastration dick macht ist mit Tendenziell ja zu beantworten!! Alle kastrierten Katzen und Kater drohen dick zu werden. Das liegt nicht etwa am fehlenden Jagdtrieb, denn der bleibt – ob frühere oder spätere Kastration – voll erhalten.

Es liegt daran, dass der Geschlechtstrieb fehlt, der Katze und vor allem Kater normalerweise auf Trab hält. Fällt der weg, haben die Tiere eine starke Antriebsquelle weniger – sie werden ruhiger und bequemer. Sie verbrauchen also weniger Energie. Das heißt für die Katzenbesitzer: Auf das Gewicht der Tiere achten, regelmäßig wiegen und gegebenenfalls das Futter rationieren.

Normalerweise würde der mit der Geschlechtsreife einsetzende Sexualtrieb nicht nur den Körper, sondern die gesamte Persönlichkeit und das Verhalten beeinflussen: eine Veränderung vom verspielten Tierkind zum paarungswilligen Fast-Erwachsenen, beim Kater übrigens weit auffälliger als bei der Katze.

Durch die Frühkastration wird diese Veränderung verhindert, erklärt die Diplom-Biologin Dr. Willa Bohnet vom Institut für Tierschutz und Verhalten der Tierärztlichen Hochschule Hannover: „Wenn eine Katze oder ein Kater vor der Pubertät kastriert wird, wird man als Besitzer überhaupt keine Verhaltensänderung merken. Das heißt, die Tiere bleiben so verschmust, wie sie es vorher waren; sie bleiben so verspielt. Sie werden sich nicht weiter als bisher vom Haus entfernen, sie werden weiterhin guten Kontakt zu Artgenossen haben, sofern sie das vorher auch hatten, gelernt haben.“

Die Frühkastration macht Katzen und Kater also ein Leben lang zu verträglicheren, „angenehmeren“ Haustieren. Das gilt vor allem für Kater. Bei weiblichen Katzen ist der Verhaltensunterschied – abgesehen von den (ohne Kastration eintretenden) abgegrenzten Phasen der Rolligkeit, Trächtigkeit und Welpenaufzucht – weniger stark. Aber unkastrierte Kater sind immer paarungsbereit, und deshalb fällt der Verhaltensunterschied zwischen kastrierten und unkastrierten Katern auch immer stark auf. Wer dieser konsequenten Überlegung folgt, kann nur zu einem Schluss kommen: Problematisch ist eigentlich weniger der konkrete Schritt der Frühkastration als vielmehr das gesamte Konzept der Haltung von Haustieren unter wenig natürlichen Bedingungen.

Fazit:
Zur Verhinderung weiterer unerwünschter Vermehrung, der „Überpopulation“, plädieren Tierschützer konsequent für die Frühkastration verwilderter Katzen. Das gilt auch für Freigängerkatzen (es sei denn, jemand ist in der glücklichen Lage, in einer sehr katzenarmen Gegend zu wohnen, und hat schon sichere Interessenten für jeden zu erwartenden Welpen). Bei reiner (geschlechtlich getrennter) Wohnungshaltung kann man eher im Einzelfall entscheiden; das gilt vor allem bei den weiblichen Katzen.

Autorin: Barbara Willms
Quelle: WDR, "Tiere suchen ein Zuhause" (25.05.2003)
 

Essbare Zimmerpflanzen für Katzen

Katzen brauchen Grünzeug zum knabbern, es dient zur Säuberung des Magens, weil es unter anderem hilft, die beim Putzen verschluckten Haare wieder zu erbrechen. Es gibt verschiedene dekorative Lösungen. Katzentaugliche Pflanzen bekommt man in jeden Baumarkt sowie in jeden Blumenladen zu kaufen.

Es gibt:

  • Katzengras ->      
     

  • Grünlilie ->              
     

  • Zimmerbambus ->        
     

  • Zyperngras
     

  • Katzenminze ->            
     

  • Zitronenmelisse
     

  • Baldrian ->          
                                        
     

  • Thymian

Möchte jemand keine Pflanzen zum knabbern hinstellen, weil man es nicht toll findet, dass die Katze sich dadurch erbricht, bietet sich Maltepaste an. Die gibt es inzwischen auch in verschiedene Variationen und von verschiedenen Firmen.

Stress

Es gibt positiven Stress und negativen Stress. Jede Katze verarbeitet den Stress unterschiedlich, es kommt auf die Konstitution und Veranlagung der Katze an.

Gefestigte stabile Naturen kommen mit Stress natürlich besser zurecht, als labile und zartbeseidete Katzen. Allerdings stößt auch die „stressfestestete“ Katze, bei nicht endenden Steigerungen von Konflikten, irgendwann mal an ihre Grenzen.

   

Ständige Angst und ständiger Frust, ständiger Überforderung nicht entgehen zu können, verursacht massiven Negativstress auf die Katze.

Kleine Babykatzen, die schon sehr früh dieser Stressform ausgesetzt waren, können einen lebenslange Schädigung davontragen. Solche Katzen kommen mit immer neu auftretenden Stresssituationen nicht mehr zurecht.

Welche Stressform eine Katze unter Dauerbelastung entwickeln wird, kann man nicht bestimmt sagen.

Unsere Fellnasen reagieren individuell auf veränderte Lebensumstände. Kurzeitiger Stress, ausgelöst durch etwa die erfolgreiche Vertreibung eines Rivalen aus dem Katzenrevier, kann man durchaus als positiv sehen. Der Körper wird durch die zeitbegrenzten „Spitzenaktivitäten“ stets fit und reaktionsfähig gemacht und gehalten, notwendige Energie ist sofort verfügbar. 

   

Katzen die unter anhaltenden Stress stehen und dieses nicht erkannt und behoben wird, führt zu körperlichen und psychischen Erkrankungen, die unheilbar werden können. In den schlimmsten Fällen sogar zum Tod führen können. Der Leidensdruck, dem die Tiere bei Negativstress ausgesetzt sind, lässt sich als qualvoll bezeichnen.

Wenn die Katze sich durch dauerhafte Verteidigungsbereitschaft gegenüber einen dominanten Artgenossen, gezwungen sieht ständig zu handeln, kann die Katze unter anhaltenden aktiven Stress stehen. Verschärft wird die Situation, wenn das bedrängte Tier keine Ausweichmöglichkeiten mehr hat. Körperliche Schäden durch die permanente Adrenalin- / Noradrenalinausschüttung  können sich bei der unglücklichen Katze vor allem im Bereich Herz, Kreislauf und Nieren zeigen.

Warum schnurrt die Katze? 

Schnurrt die Katze, fühlt sie sich wohl. Das glauben zumindest die meisten Menschen. Beobachtungen zeigen jedoch, dass Katzen auch unter Schmerzen schnurren, wenn sie krank sind oder sogar dann, wenn sie im Sterben liegen. In solchen Fällen kann das Schnurren wohl kaum ein Ausdruck von Zufriedenheit sein. Wie erklärt es sich also?

 

«Das erste Mal schnurren Katzen, wenn sie an der Brust der Mutter trinken», sagt Michaela Schneider, Fachtierärztin für Verhaltenspsychologie an der Universität München. Deswegen geht sie davon aus, dass Schnurren durchaus mit einem Gefühl der Zufriedenheit zusammenhängt. Doch Zufriedenheit ist offenbar nicht die einzige Voraussetzung.

Schnurren drückt eine freundliche, sozial aufgeschlossene Stimmungslage aus, schreibt der britische Zoologe Desmond Morris in seinem Buch «Catwatching - die Körpersprache der Katzen». So erklärt sich für ihn, dass manche verletzte Katze auch beim Tierarzt schnurrt - weil sie verstanden hat, dass sie auf sein Wohlwollen angewiesen ist.

Eine anderer Grund für das Schnurren könnte sein, dass die Katze sich damit selbst beruhigen will. «Es ist möglicherweise das Signal, mit dem sich das Tier wieder in die kindliche Zeit zurückversetzt», vermutet Schneider. Für die Katze könnte das Schnurren etwas Meditatives haben, das ihr hilft, eine Stresssituation zu überstehen.

Genau erforscht ist das allerdings nicht. Ebenso unklar ist, wie Katzen das Schnurren eigentlich erzeugen. «Es entsteht irgendwo im Kehlkopfbereich», sagt Schneider. Hauskatzen können mühelos auch mit geschlossenem Maul über mehrere Stunden wie ein kleiner Motor vor sich hin schnurren. In dieser Hinsicht sind sie ihren großen Verwandten wie Tigern und Löwen überlegen. Denen fällt das Brüllen leichter als das Schnurren.

                            

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