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Giardien

Giardien sind Einzeller ( Parasiten ), die sich im Dünndarm ansiedeln und Durchfälle verursachen und man steht vor einem fast unlösbaren Problem, da der Durchfall nicht weggehen mag. Oftmals findet man auch Blut im Kot, da der Darm schon sehr angegriffen ist. Giardien können sich in die Galle und in die Gallengänge zurückziehen und eine Weile "schlafen" und das Tier ist wieder unauffällig. Lässt man den Kot untersuchen ist der Test negativ. Aus diesem Grunde sollte man 5-7 Tage Kot sammeln und bei der Kotuntersuchung extra angeben, daß auch auf Giardien untersucht werden sollte, denn dies ist im normalen Kottest nicht enthalten. Noch ein Tipp von mir: bevor sie die Kotprobe abgeben, sollten Sie den gesammelten Kot vermischen, da im Labor meines Wissens nur ein wenig von oben abgenommen wird und nicht vermischt wird.

Giardien besitzen eine Art Saugnapf mit dem sie sich an der Darmwand des Wirtes festsaugen. Sie hinterlassen Abdrücke, wenn sie sich wieder lösen. (Bild: mit freundlicher Genehmigung der Kleintiermedizin)

Giardien verursachen Durchfälle, die man nicht erklären kann. Der Durchfall kommt und geht. Die Tiere sind gut drauf, fressen gut, nehmen aber dennoch ab. Der Geruch des Kotes ist oftmals "süß-sauer", also schon ganz anders, als bei einem "normalen" Häufchen. Die Farbe des Kotes kann auch heller als sonst sein. Vorwiegend sind junge Tiere betroffen, da das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Leider nimmt es immer mehr zu, daß auch ältere Tiere betroffen sind und oftmals dauert es sehr lange, bis die Ursache gefunden wird. Giardien können auch auf den Menschen beim schmusen und knuddeln übertragen werden.

Bei Giardien Befall werden in der Regel spezielle Antibiotika eingesetzt, die gegen diese Parasiten wirksam sind. Normale Wurmmittel greifen nicht. Hierbei wird der Tierarzt in den meisten Fällen die Wirkstoffe Metronidazol  oder  Panacur  Ihnen zur Eingabe mitgeben.

Panacur ist für den Organismus wesentlich schonender, allerdings ist es laut Beipackzettel auf die Wurmbehandlung abgestimmt und würde  bei Giardien keinen Sinn haben.

 

Laut Mail-Auskunft des Herstellers sollte das Mittel 5 Tage verabreicht werden - 3 Tage Pause - und nochmals 5 Tage Eingabe.

Immer mehr Tiere sprechen auf die oben genannten Medikamente nicht mehr an und hier steht Ihnen eine mögliche Alternative zur Verfügung - das Kolloidahle Silber - umgangssprachlich auch " natürliches Antibiotika" genannt, welches viele Arten von Bakterien ( Einzeller, wie Giardien ) Viren und auch Pilze abtötet.

Bei leichteren Fällen würde man die Konzentration von 50 ppm wählen, bei akuten Fällen das 100er ppm. Bei Kitten wählt man die 25 ppm - Konzentration. Pro kg/Körpergewicht 0,7 ml - nüchtern morgens und abends.. Nachdem Sie das Silber ins Mäulchen mit einer Einwegspritze gegeben haben, geben sie sofort noch 10-15 ml Wasser nach, damit das Silber schnell in den Darm gelangt. Bitte nicht zu schnell das Wasser eingeben, sonst verschluckt sich das Tier. Nach 20 Minuten kann eine leichte Kost gefüttert werden.

Bei dieser alternativen Möglichkeit sollte man gleichzeitig  etwas für den Darm tun. Hier hat sich das Darmflora plus von Dr. Wolz sehr bewährt, welches in einem Futter in der Mittagszeit verabreicht werden sollte ( eine gute Messerspitze ). Zu dieser Mahlzeit kommt noch ein natürliches Vitamin C dazu ( Camu Camu ), somit kann das Kolloidahle Silber besser wirken. Bitte geben Sie NIE das Silber und das Vitamin C zusammen ein, sonst verliert das Silber seine Wirkung.

Sollten Sie zur Mittagszeit nicht füttern können, so geben Sie Ihrem Tier das Futter bevor Sie schlafen gehen. Es reicht zu diesem Zwecke ein Esslöffel Futter mit den beiden Zusätzen.

Es hat sich bewährt diese Anwendung durchgehend für 21 Tage anzuwenden und seien Sie bitte konsequent bei der Eingabe.

Die Hygiene sollte in dieser Zeit sehr konsequent eingehalten werden. Die Katzentoiletten sollte man 2 x täglich mit Klorix heiß auswaschen. Legen Sie eine dicke Schicht Zeitungspapier in die Toilette und eine dünne Schicht Streu obendrauf, so sparen Sie Streu. Manche Tiere gehen auch nur auf Papier - probieren Sie es aus!

Dampfen Sie täglich alle Liegeplätze ab, wenn Sie so ein Gerät besitzen sollten. Ansonsten nehmen Sie die Plüschstoffe ab und waschen Sie sie regelmäßig. In den letzten Spülgang der Waschmaschine geben Sie 1 Esslöffel Silber dazu und empfindliche Möbel können Sie mit verdünnten Silber abwischen.

Durch  meine langjährigen Erfahrungen zeigt es sich immer wieder, das auch der Versorger und evtl. andere Familienmitglieder Giardien Befall haben können. Deshalb wäre es angebracht, das auch die Menschen die Alternative Möglichkeit zusammen mit dem Tier anwenden, sonst kommt es immer wieder zu einer gegenseitigen Ansteckung.

Sammeln Sie nach der Anwendung 7 Tage Kot und lassen Sie ihn untersuchen. Nach meiner Erfahrung sind die Tiere frei von Giardien, wenn alles konsequent eingehalten wurde und der Aufbau des Darmes kann und sollte dann beginnen, damit wieder ein gutes Immunsystem aufgebaut wird.

 

                                                                       

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