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Therapeutisches Reiten

Was ist das?

Unter Therapeutischem Reiten versteht man drei Fachbereiche:

 

 

Diese drei Fachbereiche sind in der Theorie klar gegliedert. Sie können sich in der Praxis jedoch überschneiden.

Der medizinisch verordnete krankengymnastische Bereich heißt "Hippotherapie". Das Wort "Hippo" kommt aus dem Griechischen und bedeutet Pferd, das Wort "Therapie" beinhaltet "Heilbehandlung" im medizinischen Sinn.

Die Hippotherapie wird vor allem dort verordnet, wo neurologische Krankheitsbilder vorliegen,  wie z.B. Schädigungen des Zentralnervensystems oder des Bewegungsapparates. Der Schritt ist die bevorzugte Gangart bei dieser Behandlungsform.

 

 

Das "Heilpädagogische Reiten und Voltigieren" wird vor allem für Kinder und Jugendliche mit

  •  Entwicklungsverzögerungen
     

  •  Lernbehinderungen
     

  •  Geistiger Behinderung
     

  •  Psychischen Auffälligkeiten
     

  •  Autistischen Verhaltensweisen
     

  • Sprachbarrieren

eingesetzt.

Das Medium Pferd steht im Vordergrund, um z.B.

  •  Vertrauen aufzubauen
     

  •  Selbstwertgefühl zu stärken
     

  •  Ängste abzubauen
     

  •  Zusammenarbeit zu fördern
     

  •  Verhaltensweisen zu ändern
     

  •  Wahrnehmungsfähigkeiten zu verbessern

Das Pferd wird in der Therapie an der Hand oder an der Longe gearbeitet. Hauptsächlich wird im Schritt mit Voltigiergurt geritten und geturnt, aber auch die Gangarten Trab und Galopp werden mit  einbezogen. Schon im Schritt werden Schwingungsimpulse über den Pferderücken ausgesandt (ca. 100/min.). Diese dreidimensionalen Impulse übertragen sich auf den Reiter und führen zu einer Verbesserung der Rumpfbalance im Sitzen, zur Aufrichtung der Wirbelsäule, sowie zur Stimulation des gangtypischen Musters zum Laufen lernen.

Der Muskeltonus (Hyper-/Hypotonus) wird durch den gleichmäßigen rhythmischen Wechsel von Rotationsbewegungen des Beckens reguliert. Durch diese unnachahmliche Bewegungsübertragung werden gleichmäßig  beide  Körperhälften stimuliert.

 

Im "Behindertenreitsport" steht das Reiten als Sport, hauptsächlich in der Gruppe, im Vordergrund. Je nach Art des Handicaps kann auf dem Sattel, Western- oder Damensattel, geritten werden. Auch verschieden gestaltete Zügel können als therapeutische Hilfsmittel individuell eingesetzt werden. Zu Beginn der Therapie wird gerne am Voltigiergurt gearbeitet, so dass sich schnell ein Gefühl von Sicherheit ergibt.

 

 

Wenn ihr Interesse am Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren oder am Reiten als Gesundheitssport für Späteinsteiger oder zur Rehabilitation, aber auch am spielerischen Einstieg für Kinder, oder einfach nur Fragen habt...

...Schickt mir eine E-Mail
oder wendet Euch direkt an:

Reitpädagogin A. Termathe dark_dancer@gmx.de

 

                              

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